W enn ich die Malas lege, ist es eine Art Meditation, ich lausche den Steinen, und meiner Intuition. Die Steine haben ihre Entstehungsinformationen, ihre Wesenszüge, aber sie entwickeln in ihrem Spiel miteinander weitere Dimensionen, um zu dienen, zu führen und zu heilen. Wie ein Gemälde im Vergleich zur einzelnen Farbe. Jede der 108 Perlen wird handgeknotet und mit einem Mantra versehen. Den Abschluss bilden oftmals Anhänger, welche häufig von anderen Künstlern stammen, und von mir zusammen getragen wurden. Jede meiner Malas erhält einen Namen, der Wirkung oder Bedeutung verwendeter Steine oder Materialien wiederspiegelt.

Über meine Yogapraxis bin ich zum Mala kreieren gekommen. Ich praktiziere selbst seit dem Jahr 2004 Yoga, 2013 habe ich eine Kundalini Yoga Lehrer Ausbildung bei Atma Singh in Frankfurt gemacht und zuvor in den Jahren 2010-2014 Sat Nam Rasayan Heiler Ausbildung bei Sven Butz in Düsseldorf. Es war keine Vernunftentscheidung Malas zu gestalten, sondern es hat sich mehr und mehr entwickelt. Es war ein längerer und tiefer Prozess, meiner inneren Stimme derart zu vertrauen. Ich habe in dieser Zeit sehr viel von den Steinen und der geistigen Führung gelernt und tue es noch immer.